Kisumu, Kenia

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Kisumu

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Kisumu ist eine Hafenstadt im Westen Kenias mit etwa 322.734 Einwohnern (Stand Zensus 1999). Sie ist die drittgrößte Stadt Kenias und Hauptstadt der Provinz Nyanza sowie des Distrikts Kisumu. Kisumu ist der Hauptort der drittgrößten Ethnie des Landes, der Luo.

Einrichtungen

Kisumu ist Sitz eines katholischen Erzbistums. Eine Apostolische Präfektur Kavirondo wurde am 15. Juli 1925 eingerichtet, die am 27. Mai 1932 in ein Apostolisches Vikariat umgewandelt wurde. Am 25. März 1953 wurde dieses in das Bistum Kisumu umgebildet, das schließlich zum Erzbistum erhoben wurde, nachdem zuvor das Bistum Kakamega 16 abgetrennt worden war. Das Erzbistum wurde dann am 21. Mai 1990 geschaffen. Ihm unterstehen die Bistümer von Bungoma, Eldoret, Homa Bay, Kakamega 16, Kisii, Kitale 18 und Lodwar 26. Erzbischof ist seit 1990 Zachäus Okoth.

Seit 1980 besteht das Kisumu Museum, das neben historischen Ausstellungsstücken der Region auch biologische Exponate präsentiert.

Die Stadt beherbergt am Seeufer auch einen winzigen Tierpark, das Kisumu Impala Sanctuary 14.

Der Flugplatz verbindet die Stadt täglich mit der Hauptstadt Nairobi und andere Städten.

Geographie

Der Ort liegt am Nordende des Winamgolfs, der ein Teil des Kavirondogolfs am Viktoriasee ist. Kisumu liegt bei den Koordinaten Koordinate Text Artikel

Geschichte

Gegründet wurde der Ort 1901 unter dem Namen Port Florence als Endpunkt der in Mombasa am Indischen Ozean beginnenden Eisenbahnlinie der Uganda Railway, an dem die Waren von der Schiene auf Schiffe umgeladen wurde, um sie nach Uganda weiterzutransportieren. Der Name Port Florence leitet sich ab vom Vornamen der Ehefrau des Chefingenieurs der Bahnlinie, Ronald Preston, die am 19. Dezember bei der Eröffnung der Bahnstrecke den finalen Schienennagel ins Gleisbrett schlug.

Seit der Fertigstellung der direkten Schienenverbindung nach Uganda, die Kisumu umgeht, und der Einrichtung der ostafrikanischen Einzelstaaten hat die Bedeutung des Ortes als Handels- und Umschlagplatz stark abgenommen.

Es besteht eine Städtefreundschaft mit Cheltenham in Großbritannien.

Wirtschaft

Kisumu ist Handelsplatz für die agrarischen Güter der Umgebung und deren weiterverarbeiteten Produkte. Dies umfasst vor allem Zuckerproduktion, Fischerei und Textilindustrie. Kenya Breweries unterhält hier eine große Bierbrauerei. Die ehemals riesigen Reisplantagen auf der Ebene um die Stadt liegen schon seit Jahren brach.

Vom verschlafenen Hafen der Stadt gehen einige Fähren über den Victoriasee 15, auch nach Tansania und Uganda.

Kultur

Grace Ogot, die erste Schriftstellerin Afrikas und wohl die bedeutendsten Autorin Ostafrikas, wurde am 15. Mai 1930 in Asembo bei Kisumu geboren. Ogot schreibt Romane und Kurzgeschichten in Englisch und Luo, ihrer Herkunftsethnie.

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Victoriasee

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Der Viktoriasee (auch Victoriasee, Victoria Nyanza, früher Ukerewesee) liegt in Ostafrika in den Staaten Tansania, Uganda und Kenia.

Geographie

Der See befindet sich in der ostafrikanischen Hochebene auf der Grenze der zuvor genannten Staaten, wovon sein größter Anteil auf Tansania und der zweitgrößte auf Uganda entfällt. Er ist das Überbleibsel eines Sees, der vor vielen Millionen Jahren noch viel größer war, als es seine heutigen Ausmaße erahnen lassen.

Während der Viktoriasee im Westen vom Kagera-Nil gespeist wird, befindet sich sein Abfluss im Norden - dies ist der Viktoria-Nil (daher wird der See als dessen Quelle betrachtet, nicht aber als die Nilquelle). Die größte Insel ist mit 560 km² Ukerewe vor dem Südufer. Weite Strecken seines Ufers werden von ausgedehnten Papyrussümpfen gesäumt.

Vom natürlichen See zum Stausee

Mit 68.870 km² Fläche ist der Viktoriasee der größte See in Afrika und nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See auch der drittgrößte See (und der zweitgrößte Süßwassersee) der Erde. Damit ist er etwa so groß wie Irland. Das Stausee-Volumen beträgt 204.800.000.000 m³ und sei Gesamt-Volumen 2.760 km³.

Seine ehemalige natürliche Größe wurde jedoch durch den Bau des Owen-Falls-Damms, der 1954 bei Jinja am Viktoria-Nil fertiggestellt wurde, künstlich vergrößert, so dass der natürliche See vom Wasser des dadurch entstandenen Stausees - "Victoria Reservoir" genannt - überflutet wurde. Seitdem sind auch die etwas nördlich seines ehemaligen Nordufers bis dahin freiliegenden Owen- und Ripon Falls überflutet. Der See, dessen Wasseroberfläche bei Vollstau 1.134 m über NN liegt, ist verschiedenen Angaben zufolge maximal 81 m oder 85 m tief.

Nachdem im Jahre 2002 Uganda ein zweites Wasserkraftwerk in diesem Gebiet in Betrieb genommen hatte, erreichte im Jahre 2006 der Wasserspiegel des Sees einen Rekordtiefstand, der zum letzten Male vor 80 Jahren gemessen wurde .

Geschichte

Der Viktoriasee ist erdgeschichtlich ein sehr junger See und sein Alter wird auf weniger als eine Million Jahre geschätzt. Vor 14.700 Jahren ist er das letzte Mal komplett ausgetrocknet. Trotz oder wegen dieses geringen Alters hat er einen erstaunlichen Artenreichtum aufzuweisen.

Der Viktoriasee wurde 1858 vom britischen Entdecker John Speke für die westliche Welt entdeckt und nach der damaligen Königin von Großbritannien Victoria benannt. 1875 bereiste Sir Henry Morton Stanley den See mit einem Schiff, wobei er ihn einmal komplett umrundete.

Fauna und Flora

Neben dem Flusspferd gibt es im Viktoriasee ca. 550 verschiedene, bekannte Fisch-Arten in zwölf Familien und in 28 Gattungen. Demgegenüber leben in ganz Europa nur etwas mehr als 200 Süßwasserfischarten.

Ein großer Teil des Artenreichtums betraf die Buntbarsche (Cichliden), die gemessen an der relativ kurzen Zeit seit der letzten Austrocknung einen außerordentlich hohen Artenreichtum aufwiesen. Dieser war deshalb auch ein beliebtes Forschungsobjekt der Evolutionsbiologie. Für die 1970er schätzte man die Zahl der Buntbarscharten auf etwa 500. Viele Arten waren damals jedoch noch nicht beschrieben oder hatten erst vorläufige Namen erhalten. Jedes Jahr kamen damals neue Arten hinzu, bis dann der Nilbarsch in den 1990ern immer schneller Arten auslöschte, bevor sie wissenschaftlich beschrieben werden konnten. Bis 1995 wurden mehr als 400 Buntbarscharten im Viktoriasee beschrieben.

Ökologisches Desaster

Der Nilbarsch wurde in den 1960ern bewusst in den Viktoriasee eingesetzt, um einen kommerziell gut verwertbaren Speisefisch im See zu haben. Seine rasante Vermehrung führte zwar anfangs zu einem Aufschwung der Fischindustrie, kehrte sich aber bald in ein Desaster um, als man bemerkte, dass der Nilbarsch für das Aussterben eines Großteils der Buntbarscharten verantwortlich ist. Der Nilbarsch ist heute als Viktoriabarsch im Fischhandel erhältlich.

Ein weiteres Problem ist die ebenfalls nicht natürlich im Viktoriasee vorkommende Wasserhyazinthe, die heute weite Flächen überwuchert. 1995 war 90% der ugandischen Küste mit dieser Pflanze bedeckt.

Durch die dichte Besiedlung an seinen Ufern hat der See heute mit massiven Umweltproblemen wie z.B. Verschmutzung und Sauerstoffmangel zu kämpfen. Diese Krisenerscheinungen bewogen den Global Nature Fund, den Lake Victoria zum "bedrohten See des Jahres 2005" zu erklären.

zur Fauna

  • - Informationen und Bilder
  • , vom Dipl.-Geogr. Georg Menting, in: Zeitensprünge 1999 (11), Heft 4, 634 – 657 (pdf-Datei, 24 Seiten); anhand der dramatischen Veränderungen der Buntbarschpopulationen im Victoriasee kritisiert Menting die unendlich gedehnte Zeitannahme der darwinistischen Evolutionstheorie

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Stadtplan Kisumu

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